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Äffle & Pferdle

Im R&D-Projekt Äffle & Pferdle werden die beliebten Zeichentrickfiguren erstmalig am Computer animiert.

Emote

Mit Emote, dem R&D-Projekt für mobile Anwendungen, können eigene Kurznachrichten animiert und mit Emotionen versehen werden.

Frapper

Erfahren Sie mehr zum Application Framework Frapper, das ebenfalls von der R&D-Abteilung des Instituts entwickelt wurde.

Weitere Informationen

Ausführliche Informationen zu allen aktuellen R&D-Projekten finden Sie auf der englischsprachigen Website des Forschungsprojekts.

Research & Development

Die praktische Ausbildung an der Filmakademie Baden-Württemberg wird ergänzt durch  Forschungs- und Entwicklungsarbeit. In verschiedenen Entwicklungsprojekten am Institut für Animation der Filmakademie wurde bereits eine Vielzahl an Hilfsmitteln für Film und Medienproduktionen erstellt. Besonders Studenten des technisch sehr anspruchsvollen Aufbaustudiengangs Technical Director haben dadurch die Möglichkeit, sich an Inhalten zu beteiligen, die über traditionelles Filmemachen weit hinausgehen.

Unsere Intention ist es, das kreative Potential technisch versierter Künstler zu bündeln und zu fördern. Das Institut für Animation sieht sich hierbei in einer Art Vermittlerfunktion zwischen forschenden Einrichtungen und Universitäten sowie den Bedürfnissen der Film- und Medienindustrie. Die bereits durchgeführten Entwicklungsprojekte haben gezeigt, dass nicht alleine technische Machbarkeit oder das Lösen eines Problems zu gesteigerter Produktivität führt. Vielmehr ist die Einbindung in bestehende Produktionsabläufe unter Berücksichtigung künstlerischer Anforderungen eine der größten Herausforderungen, die es zu bewerkstelligen gilt. Im besonderen Fokus stehen hierbei die Bedürfnisse der Medienlandschaft Baden-Württembergs.

Bisherige Entwicklungen an der Filmakademie haben vor allem Software-Tools im Bereich der Gesichtsanimation hervorgebracht. Diese werden bei internationalen Produktionen wie beispielsweise dem "James Bond"-Videospiel der Firma Activision verwendet. Die Firma Yager verwendete die Software für das Videospiel “Spec Ops: The Line“ und konnte damit im Jahr 2012 insgesamt 6 Auszeichnungen beim Deutschen Entwicklerpreis verbuchen.  Seit der Veröffentlichung 2006 haben sich über 10.000 Anwender für die Benutzung der Software registriert. Diese Arbeit wurde 2006 mit dem Innovationspreis der Filmförderung BKM ausgezeichnet.

Im Projekt "Dynamische Echtzeit Animation" wurde die Applikations-Plattform Frapper entwickelt, welche bei verschiedenen Anwendungen zum Einsatz kommt: In Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg (Abteilung Kinder- und Jugend-Psychiatrie) wurde beispielsweise die Wirkung dynamisch erzeugter Gesichtsbewegungen bei Versuchsteilnehmern mit Autismus und ADHS erforscht.

Das Verbundforschungsprojekt "Entwicklung von Systemen und Methoden zur effektiven Erstellung und Bearbeitung stereoskopischer Inhalte" wird seit März 2011 durchgeführt. Es wird vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg mit rund 410.000 Euro gefördert. Die Filmakademie ist federführend für das Projekt, an dem zudem die Heidelberg Collaboratory for Image Processing (HCI) der Universität Heidelberg und fünf Partnerunternehmen aus Baden-Württemberg (Unexpected, Pixomondo, Screen Plane, Tridelity und Bewegte Bilder Medien AG) beteiligt sind. Schwerpunkt ist die Erforschung und Entwicklung innovativer Arbeitsmittel für stereoskopische Inhalte.

Die aktuellen Forschungsarbeiten am Animationsinstitut werden durch eine Kooperation der MFG Baden-Württemberg, der Innovationsagentur des Landes für IT und Medien und der Filmakademie Baden-Württemberg im Rahmen des MFG Visual Experience Lab durchgeführt

Weiter Informationen zum Bereich Research & Development finden Sie auch auf der Homepage des Forschungsprojekts.

 

Facial Animation Toolset

"The Gathering" von Sven Dreesbach

Das Institut für Animation, Visual Effects und digitale Postproduktion der Filmakademie Baden-Württemberg ist zuständig für die Ausbildung in den Studienschwerpunkten Animation und Interaktive Medien. Darüber hinaus ist das Institut zuständig für die digitale Postproduktion aller studentischen Projekte der Filmakademie, ist aktiv im Bereich Forschung & Entwicklung und veranstaltet jährlich die FMX Conference on Animation, Effects, Games and Transmedia.