Struktur und Inhalte
Wie an der Filmakademie insgesamt, erfolgen Unterricht und inhaltlich-gestalterische Betreuung der Projekte am Institut durch Gastlehrende aus der Praxis - aus der Region, aus Deutschland, aus Europa und aus der ganzen Welt. Sie kommen jeweils für einen oder mehrere Tage nach Ludwigsburg, um in Einzelgesprächen, Seminaren und Workshops mit den Studierenden zu arbeiten.
Im Grundstudium lernt man erst einmal alles – mit einer Kamera umgehen, ein Drehbuch schreiben, kalkulieren, produzieren, Regie führen, schneiden, Filmgestaltung. Und dazu noch eine gute Portion Filmgeschichte und Filmtheorie. Nach zwei Jahren Grundstudium sind die Studierenden zwar noch keine fertigen Filmemacher. Aber sie haben eine denkbar solide Basis und vor allem einen tiefen Einblick in das Geschäft des Filmemachens gewonnen. Und sie haben auch schon einen fundierten Einblick bekommen in Animation, Effekte, Echtzeit sowie in die Produktion animationsbasierter Formate und Visual Effects.
Im Projektstudium heißt es vor allem: Filme machen - learning by doing. Wie an der Filmakademie insgesamt, erfolgen Unterricht und inhaltlich/gestalterische Betreuung der Projekte am Institut durch Gastlehrende aus der Praxis - aus der Region, aus Deutschland, aus Europa und aus der ganzen Welt. Sie kommen jeweils für einen oder mehrere Tage nach Ludwigsburg, um in Einzelgesprächen, Seminaren und Workshops mit den Studierenden zu arbeiten. Sie unterrichten und betreuen auch die studentischen Projekte inhaltlich und gestalterisch in den einzelnen Entstehungsphasen – so bleibt die Lehre immer auf dem neusten Stand der Produktionswelt. Bewerber mit einem Vordiplom an einer Film- oder Kunsthochschule oder einem gleichwertigen Abschluss können sich direkt für das Projektstudium bewerben
Alle Studienschwerpunkte legen großen Wert auf eigenverantwortliches Arbeiten im Team. Nahezu alle Projekte entstehen in großen Teams, häufig unter Einbeziehung von Studierenden anderer Abteilungen. Saubere handwerkliche Arbeit wird vorausgesetzt; Lernziel ist es, künstlerisch und dramaturgisch überzeugende Werke zu schaffen bzw. die künstlerischen und dramaturgischen Intentionen eines Regisseurs oder Produzenten zu verstehen und überzeugend umzusetzen.
Das Animationsinstitut ist international stark vernetzt. Unterrichtet wird von Gastlehrenden aus Deutschland, Europa und den USA. Die Studierenden werden aber auch ermutigt, durch Praktika und Auslandssemester selbst über den Tellerrand zu schauen. Kontakte und Austausch gibt es mit Hochschulen, z.B. mit Gobelins l’école de l’image in Paris, mit dem Animation Workshop in Viborg, mit der Moholy-Nagy Universität in Budapest, mit der School of Visual Arts in New York oder die Vancouver Film School und mit Firmen, z.B. mit Pixar, Disney, Sony Pictures Imageworks (IPAX) oder Framestore.


